Ernten von Dill – Dillernte
Die Ernte von Dill oder auch Gurkenkraut genannt, unterscheidet sich vor allem darin, welchen Teil der Dillpflanze geerntet und verwendet werden möchte. Unterschieden wird hier zwischen den drei Hauptbestandteilen, die sowohl in der Heilmedizin, wie auch beim Kochen in Rezepten Verwendung finden.
Zum einen ist das des Spitzendill, der hauptsächlich beim Kochen oder in der Tiefkühlindustrie als Aromamittel oder zu Dekorationszwecken verwendet wird. Ähnliche wird auch der Blattdill verwendet, welcher entweder frisch oder als getrocknete Blätter zur Aromatisierung verschiedenster Lebensmittel und Mahlzeiten dient. Zuletzt gibt es noch die Dillkörner beziehungsweise die Dillsamen. Diese werden getrocknet und dienen dann als Beigabe beim Einlegen von Essiggurken. Natürlich können die Samen aber auch für den Anbau von neuem Dill verwendet werden.
Um eine besonders aromareiche Dillernte zu erzielen, empfiehlt es sich, den Dill direkt nach sonnigen Tagen geschnitten und verwendet wird. Sollte das nicht möglich sein und man den Dill für einen späteren Zeitpunkt aufbewahren wollen, so kann man diesen natürlich auch tief gefroren in der Küche einlagern. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass Blattdill an wertvoller Würzkraft verliert. Im Außenanbau beispielsweise im Vorgarten, kann man frühestens ab April, spätestens aber mit Ende August vor der Blütezeit den frischen grünen Dill, Blattdill oder Spitzendill ernten. Möchte man nur die reifen Dillsamen oder Dillkörner verwenden, so ist es notwendig, ihn erst nach seiner Reifezeit zu ernten. Da die Reifezeiten je nach Witterung, Anbau und anderen Faktoren unterschiedlich sein kann, gibt es hier keinen genau zu empfehlenden Zeitpunkt der Ernte.
TIPP: Da der Reifezeitpunkt bei Dillpflanzen immer unterschiedlich sein kann sollte man bei der Dillsamen- oder Dillkörnerernte immer bis kurz vor der Reife abwarten und dann die komplette Dilldolde abschneiden und einlagern. Erkennen kann man das an der bräunlicheren Verfärbung der Dillsamen. Damit die Samen sich dann auch gut ausklopfen lassen, wird eine Lagerung an einem warmen und trockenen Ort empfohlen.


